BAMF trennt sich von mehr als 2100 Dolmetschern – Wie ist Hamburg davon betroffen?

16.05.2018 | Christel Nicolaysen, integrationspolitische Sprecherin der FDP-Bürgerschaftsfraktion zur SKA ‚BAMF trennt sich von mehr als 2100 Dolmetschern – Wie ist Hamburg davon betroffen?‘:

„Bei den vom Einwohner-Zentralamt eingesetzten 77 Sprachmittlern und fünf Übersetzungsbüros ist besonders darauf zu achten, dass Qualitätsstandards eingehalten werden. Neuankommende Flüchtlinge, die unserer Sprache nicht mächtig sind, müssen sich darauf verlassen können, dass die Behörde geeignete Sprachmittler einsetzt. Ich erwarte, dass die durchaus erforderlichen Vertragsergänzungen wirklich zeitnah erfolgen: Beispielsweise zum Verhaltenskodex, zum Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Sprachniveau C1 und Kenntnisse rechtlicher Begrifflichkeiten sowie zur Vorlage beruflicher Referenzen und eine bedarfsabhängige Überprüfung nach dem Hamburgischen Sicherheitsüberprüfung- und Geheimschutzgesetz. Zudem gibt es keinen Anlaufpunkt für Flüchtlinge in Hamburg, die sich sprachlich nicht gut vertreten fühlen. Hier brauchen wir dringend ein transparentes und effizientes Beschwerdemanagement.”