Gleichberechtigung bleibt ohne Bürokratie und Quote möglich

28.08.2019 – Anlässlich der Vorstellung des Gleichstellungsmonitors erklärt die Sprecherin für die Gleichstellung von Frauen der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Christel Nicolaysen:

„Wirksame Maßnahmen, um die Gleichberechtigung zu fördern, sind nur auf Basis von Fakten möglich. Dafür benötigen wir genaue Informationen über die Lebenssituation der Menschen in Hamburg. Ob es angesichts der bereits vorliegenden guten Datenlage und dem bundesdeutschen Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland noch eines weiteren Berichtswesens brauchte, darf zumindest in Frage gestellt werden. Weil dieses aber nun eingeführt ist, muss sichergestellt sein, dass die besten Entscheidungen für alle Geschlechter aufgrund objektiver und fachgerecht interpretierter Daten getroffen werden. Es darf nicht dazu kommen, dass aus politisch interpretierten Daten sehr umstrittene Maßnahmen wie Zwangsquoten und ‚Gender Budgeting‘ abgeleitet werden. Diese lehnen wir Freie Demokraten nach wie vor entschieden ab. Wir fordern echte Gleichberechtigung ohne exzessive Bürokratie und undemokratische Quoten durch die Hintertür.“

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