Gleichstellung wird nicht durch starre Quoten gefördert

7.01.2018 – Zur Bürgerschaftsdebatte ‚Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm‘ erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Christel Nicolaysen:

„Die Fortschreibung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms ist ein wichtiger Baustein, um allen Bürgerinnen und Bürgern die individuelle Gestaltung ihres Lebens zu ermöglichen. Bei der Umsetzung sollte aber nicht auf Quoten, sondern auf Verbesserungen in den Bereichen Ausbildung und Arbeit gesetzt werden. Zudem muss stets überprüft werden, ob die Maßnahmen erfolgreich sind. Auch im Bereich Digitalisierung fehlt es dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm an Innovationskraft. Homeoffice und flexible Betreuungsmodelle sollten heute eigentlich selbstverständlich sein. Ein Blick nach Israel und Silicon Valley zeigt, dass die Verbindung von Digitalisierung und Bildung echte Zukunftsperspektiven für Menschen aller Geschlechter ermöglicht. Hier gibt es in Hamburg noch viel Nachholbedarf.“

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