Nur echte Durchmischung ermöglicht Integration

15.04.2019 – Zu Berichten über Probleme bei der Folgeunterbringung von Flüchtlingen aus der Siedlung in Billwerder erklärt die integrationspolitische Sprecherin der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Christel Nicolaysen:

„Der Senat hält sich nicht an seine eigenen Zusagen. Jetzt bestätigt sich unsere Befürchtung, dass Rot-Grün den in den Bürgerverträgen genannten Zielen nicht nachkommen wird. Darin ist festgelegt, dass bis spätestens Ende dieses Jahres nur noch 300 Flüchtlinge in der Asyl-Siedlung Billwerder wohnen sollen, um Integration zu befördern. In einem weitgehend in sich geschlossenen Quartier kann Integration nicht gelingen. Vielmehr drohen Isolation und Absonderung, weil es zu keiner echten Durchmischung kommt. Auch hier fällt dem Senat das Problem mangelnder verfügbarer Wohnungen in der Stadt auf die Füße. Rot-Grün muss für bezahlbaren Wohnraum in Hamburg sorgen, um Flüchtlingen mit Aufenthaltsstatus Perspektiven außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte zu eröffnen.“