Öffentlich-rechtliche Sender müssen Geld fokussierter einsetzen

20.02.2018 – Zum 21. Bericht der KEF bezüglich des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erklärt die medienpolitische Sprecherin der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Christel Nicolaysen:

„Der Bericht der KEF zeigt deutlich: Geld ist innerhalb des Systems mehr als genug vorhanden, ein fokussierter Mitteleinsatz allerdings fehlt bisher. Aus Sicht der FDP-Fraktion könnten Ressourcen innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von teuren Lizenzen im Gesamtangebot, die auch von Privaten erworben werden können, hin zu den Nachrichtensendungen verteilt werden. Überschüsse könnten auch genutzt werden, Beiträge gegebenenfalls abzusenken. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk unterhält bereits quantitativ und qualitativ hochwertige Nachrichtenredaktionen und Korrespondentennetze. Hier bedarf es einer besseren Organisation und Nutzung der bestehenden Strukturen mit Fokus auf Informationszwecke. Die Sender-Infrastruktur stünde mit bereits existierenden Kanälen wie Phoenix und  tagesschau24 oder auch DW-TV zur Verfügung.“