Wohnungsvergabe nach tatsächlicher Bedürftigkeit

11.01.2019 – Zu den Ergebnissen der Obdach- und Wohnungslosenuntersuchung für Hamburg erklärt die Sprecherin für Soziales, Arbeit und Integration der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Christel Nicolaysen:
„Es ist schön zu sehen, dass die Zahl der von Obdachlosigkeit betroffenen deutschen Mitbürger seit vielen Jahren rückläufig ist. Gleichzeitig ist aber die Zahl nicht-deutscher Obdachloser massiv gestiegen. Sie stammen insbesondere aus osteuropäischen Ländern wie Polen, Rumänien und Bulgarien und sind in der Hoffnung nach Hamburg gekommen, hier Arbeit zu finden. Die Stadt stellt schon heute ein umfangreiches Hilfesystem für Menschen ohne Obdach oder Wohnung bereit. Die Forderung der Hamburger Wohlfahrtsverbände nach mehr Geld greift deshalb zu kurz. Stattdessen sollte sich die Vergabe von Wohnungen und Wohnberechtigungsscheinen an der tatsächlichen Bedürftigkeit der Betroffenen orientieren. Hier sollte die SAGA als städtisches Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Wohnungsvergabe spielen.“

 

 

 

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